Die Eliten des Silicon Valley arbeiten im Stillen daran, den Abgeordneten Ro Khanna zu untergraben, nachdem er sich lautstark für eine vorgeschlagene einmalige Vermögenssteuer in Kalifornien ausgesprochen hat. Khanna, eine aufstrebende Demokratin und potenzielle Präsidentschaftskandidatin im Jahr 2028, hat es geschafft, ein heikles Gleichgewicht zu finden, indem sie gleichzeitig die Technologiebranche umwirbt und sich gleichzeitig für eine fortschrittliche Politik einsetzt. Allerdings hat seine jüngste Verteidigung der Vermögenssteuer – und ein gezielter Seitenhieb in den sozialen Medien gegen Milliardäre, die damit drohen, den Staat zu verlassen – eine Gegenreaktion ausgelöst.
Technologieführer mobilisieren in der Opposition
Mehreren Quellen mit direkter Kenntnis der Situation zufolge koordinieren sich wohlhabende Kalifornier über private Messaging-Apps und Anrufe, um eine Hauptklage gegen Khanna zu finanzieren. Angesichts der starken Finanzlage von Khanna – er verfügt über Wahlkampfgelder in Höhe von fast 15 Millionen US-Dollar – wird dieser Versuch zwar als weit hergeholt angesehen, verdeutlicht aber die wachsenden Spannungen zwischen dem Silicon Valley und dem progressiven Flügel der Demokratischen Partei.
Die Wut wurzelt im wahrgenommenen Verrat von Khanna, der zuvor breite Unterstützung in der Tech-Community genoss. Berichten zufolge sind Milliardäre und Risikokapitalgeber wütend über seine öffentliche Haltung, die sie als feindlich gegenüber ihren Interessen betrachten. Einige suchen aktiv nach Möglichkeiten, ihn durch einen geschäftsfreundlicheren Kandidaten zu ersetzen.
Potenzieller Herausforderer taucht auf
Ethan Agarwal, ein wenig bekannter demokratischer Start-up-Gründer, wurde als potenzieller Gegner ins Gespräch gebracht. Obwohl seine Kandidatur als Gouverneur nicht an Fahrt gewann, glauben Technologieführer, dass er als wirksamer Stellvertreter bei der Bekämpfung von Khanna dienen könnte. Die Kampagne würde sich wahrscheinlich auf Khannas fortschrittliche Politik konzentrieren und ihn als jemanden darstellen, der keinen Bezug zu den wirtschaftlichen Realitäten des Silicon Valley hat.
Warum das wichtig ist
Dieser Konflikt verdeutlicht die zunehmende Kluft zwischen der Technologiebranche und dem linken Flügel der Demokratischen Partei. Da die Vermögensungleichheit zunimmt, drängen Progressive zunehmend auf Maßnahmen wie Vermögenssteuern, die das Vermögen der Führungskräfte im Silicon Valley direkt gefährden. Die Gegenreaktion gegen Khanna deutet darauf hin, dass Technologieführer bereit sind, ihren finanziellen und politischen Einfluss zur Verteidigung ihrer Interessen zu nutzen – auch wenn das bedeutet, Kandidaten zu unterstützen, die möglicherweise nicht mit der breiteren demokratischen Agenda übereinstimmen. Die Situation wirft die Frage auf, wie weit dieser Widerstand gehen wird und ob er zu einem umfassenden Krieg zwischen dem Silicon Valley und dem fortschrittlichen Establishment eskalieren könnte.
Der koordinierte Vorstoß gegen Ro Khanna ist ein klares Zeichen dafür, dass die Technologiebranche bereit ist, sich gegen fortschrittliche Richtlinien zu wehren, die ihren Reichtum und ihre Macht bedrohen. Dies markiert eine neue Ebene der direkten Konfrontation zwischen den beiden Seiten.
