US-Klage behauptet, New York-Presbyterianer hätten den Wettbewerb blockiert, um die Gesundheitskosten in die Höhe zu treiben

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Das Justizministerium reichte am Donnerstag eine Kartellklage gegen NewYork-Presbyterian ein und behauptete, das Krankenhaussystem habe mit Versicherern zusammengearbeitet, um zu verhindern, dass kostengünstigere Gesundheitspläne die Verbraucher erreichen. In der Klage wird behauptet, das Krankenhaus habe seine Marktbeherrschung ausgenutzt, um den Wettbewerb zu unterdrücken und künstlich hohe Preise für Patienten in New York aufrechtzuerhalten.

Der Kern der Behauptung

Der Fall der Regierung konzentriert sich auf Vereinbarungen, die New York-Presbyterian mit Versicherungsgesellschaften getroffen hat. Diese Verträge hinderten die Versicherer angeblich daran, günstigere Tarife anzubieten oder Patienten zu günstigeren Alternativen zu bewegen. Das Justizministerium argumentiert, dass diese Maßnahmen „den Patienten die Wahl nehmen“ und das Krankenhaus vor echtem Preiswettbewerb schützen. Dies ist von Bedeutung, da Krankenhaussysteme oft mit eingeschränkter Transparenz arbeiten; Die vollständigen Einzelheiten dieser Verträge werden selten veröffentlicht, sodass solche Praktiken unkontrolliert fortbestehen.

Warum das wichtig ist: Der breitere Trend

Die Klage unterstreicht die wachsende Besorgnis über eine Konsolidierung in der Gesundheitsbranche. Große Krankenhausnetzwerke verhandeln oft aggressiv mit Versicherern und nutzen ihre Marktmacht, um günstige Konditionen zu fordern. Dies kann zu höheren Prämien für Patienten führen, auch wenn die zugrunde liegenden Pflegekosten die Erhöhung nicht rechtfertigen. Kritiker argumentieren seit langem, dass bei solchen Geschäften der Gewinn des Krankenhauses Vorrang vor der Erschwinglichkeit für den Patienten hat.

Antwort des NewYork-Presbyterianers

Ein Krankenhaussprecher wies die Klage als „unbegründet“ ab und erklärte, dass das System zuvor Gespräche mit dem Justizministerium geführt habe. Sie behaupten, kein Krankenhaus aus den Versicherernetzwerken auszuschließen und bei Vertragsverhandlungen lediglich den Zugang zu hochwertiger Versorgung zu maximieren. Die Klage legt jedoch nahe, dass sich die Maximierung des Zugangs und die Unterdrückung des Wettbewerbs nicht gegenseitig ausschließen.

Was kommt als nächstes?

Der Fall wird vor dem US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York verhandelt und könnte möglicherweise einen Präzedenzfall für die Anwendung von Kartellgesetzen auf die Gesundheitsbranche schaffen. Im Erfolgsfall könnte die Klage NewYork-Presbyterian dazu zwingen, seine Vertragspraktiken zu ändern und die Tür für wettbewerbsfähigere Gesundheitsoptionen in New York zu öffnen. Das Ergebnis wird wahrscheinlich von anderen Krankenhaussystemen und Versicherern genau beobachtet werden, die in Zukunft einer ähnlichen Prüfung ausgesetzt sein könnten.

Diese rechtliche Maßnahme unterstreicht den dringenden Bedarf an Transparenz bei der Preisgestaltung im Gesundheitswesen und die Risiken, die eine ungebremste Konsolidierung innerhalb der Branche mit sich bringt. Patienten haben Anspruch auf Zugang zu erschwinglichen Optionen, und diese Klage zielt darauf ab, dieses Recht durchzusetzen.